feuerbestattung

Feuerbestattung

Die Verbrennung von Verstorbenen ist in manchen Religionen wie dem Judentum oder im Islam streng verboten. In anderen Kulturkreisen wie dem Hinduismus ist die Einäscherung gelebte Tradition. Die katholische Kirche verbietet die Feuerbestattung nicht ausdrücklich, empfiehlt jedoch die Erdbestattung. Die Einäscherung gilt als besonders hygienische Beisetzung von Toten. Bei ihr werden Verstorbene in einem Sarg verbrannt. Dies darf nur in genehmigten und laufend kontrollierten Krematorien stattfinden. Jeder Sarg wird einzeln verbrannt, diesem wird eine nicht brennbare Platte beigelegt, die eine genaue Zuordnung des oder der Verstorbenen garantiert. Die Beigabe von Gegenständen im Sarg ist erlaubt, soweit sie Umwelt und Krematorium nicht beschädigen. Die Asche der oder des Verstorbenen wird in einer Aschenkapsel gesammelt und beschriftet. Eine Vermischung von Aschenresten mehrerer Personen ist verboten, ebenso wie die Aufteilung der Asche auf mehrere Gefäße. Die einfache Aschenkapsel kann von einer individuell gestalteten Urne umgeben sein.

Der Abschied und die Beisetzung

  • Die Verabschiedung und Beisetzung der oder des Toten findet nicht am selben Tag statt. Es wird zuerst eine Trauerfeier am Sarg, vor der Verbrennung im Krematorium  abgehalten. Die Beisetzung der Urne erfolgt dann im kleineren (Familien-) Kreis zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Die Trauerfeier und Beisetzung findet am selben Tag mit der Urne statt. Diese  kann erst ca. 7-10 Tage ab Einlieferung  ins Krematorium erfolgen.

Urnen können auf Friedhöfen oder mit Bewilligung der Gemeinde an einem anderen Ort beigesetzt werden, solange dies nicht gegen den Anstand und die guten Sitten verstößt.